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Mittwoch, 11.10.2017, 13:01 Alter: 63 Tage

Gemeinsame Stellungnahme der Wissenschafts- und Wirtschaftsorganisationen


Bund und Länder, Wissenschaft und Wirtschaft haben in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, das Wissenschafts- und Innovationssystem zu stärken. Die Steigerung des Anteils der Forschungsausgaben auf 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ist dabei ein wichtiges Etappenziel. Dank dieser gemeinsamen Anstrengungen gehört Deutschland heute zu den weltweit führenden Wissenschafts- und Innovationsstandorten.

 

Die unterzeichnenden Organisationen appellieren an Bund und Länder, Wissenschaft und Innovation auch künftig hohe Priorität einzuräumen. Als Zeichen einer kohärenten und verlässlichen Wissenschaftsund Innovationspolitik unterstützen wir das Ziel, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2025 auf einen Anteil von 3,5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt zu steigern. 

 

Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken

  • Steuerliche F&E-Förderung für die forschenden Unternehmen ergänzend zur Projektförderung einführen
  • Wissenschaftspakte fortsetzen
  • Technologieoffene Förderprogramme für den Mittelstand stärken
  • Spitzenforschung stärken, Innovationen befördern
  • Neue Instrumente für den Technologie- und Wissenstransfer nutzen
  • Hochschulbildung und berufliche Qualifizierung stärken

 

Über die genannten Punkte hinaus empfehlen wir eine stärkere Berücksichtigung möglicher Auswirkungen, die geplante Gesetzesvorhaben auf den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland haben können. Dabei sollten negative und positive Auswirkungen bei künftigen Gesetzgebungsverfahren geprüft werden.

 

Im Rahmen von Innovationsstrategien der Bundesregierung sollten Förderschwerpunkte künftig noch stärker als bisher ressortübergreifend und methodisch konsistent festgelegt werden. Mit einem höheren Maß an Transparenz, einer klareren Prozessgestaltung, einer konsequenten Umsetzung im Förderhandeln und einer nachvollziehbaren Förderberichterstattung kann eine höhere Akzeptanz der beteiligten Akteure erreicht werden.

 

Die unterzeichnenden Organisationen appellieren an Bund und Länder, die genannten Maßnahmen in der kommenden Legislaturperiode umzusetzen. Wissenschaftlicher Fortschritt ist die wesentliche Grundlage, gesellschaftlichen Zusammenhalt, soziale Stabilität, Wohlstand und Wachstum für kommende Generationen zu sichern.

 

Die vollständige Stellungnahme der Wissenschafts- und Wirtschaftsorganisationen vom 10.10.2017 finden Sie hier.

 

 

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